BLECHHAMMER-MUSEUM IN KĘDZIERZYN-KOŹLE

Das Museum der Oberschlesischen Schlacht um Kraftstoff Blechhammer 1944 in Kędzierzyn-Koźle ist ein Projekt des Vereins „Blechhammer 1944“. Die Ausstellung befindet sich in zwei Gebäuden der Wohnsiedlung Blachownia: im Keller des Kulturzentrums „Lech“ und in einem renovierten Luftschutzbunker vom Typ Salzgitter aus dem Zweiten Weltkrieg. Thema des Museums ist die Geschichte des Baus der deutschen Benzinfabrik im heutigen Kędzierzyn-Koźle, die Zwangsarbeit und das Martyrium von Gefangenen, Kriegsgefangenen und

Zwangsarbeitern sowie die großangelegte amerikanische Luftoffensive gegen diese Anlagen in der zweiten Hälfte des Jahres 1944.

Im Museum entdecken Besucher einzigartige Artefakte und lauschen den Erzählungen lokaler Guides über die amerikanischen Soldaten, die über dem Gebiet von Kędzierzyn-Koźle kämpften. Es ist allgemein bekannt, dass die Region des Oppelner Schlesiens ein Schauplatz des deutsch-sowjetischen Krieges war. Der amerikanische Aspekt findet sich hauptsächlich in Westeuropa und im Pazifik. In unserer Region ist diese Seltenheit die Hauptattraktion des Museums. Darüber hinaus stellt die Multikulturalität der hier versammelten Zwangsarbeiter, Kriegsgefangenen und Gefangenen des Dritten Reichs sowie

die mit ihnen verbundenen Erinnerungsstücke eine wenig bekannte Tatsache dar, die in verschiedenen Abteilungen des Museums fachkundig präsentiert wird.

Im Jahr 2023 erhielt das Museum eine Auszeichnung im Wettbewerb für das Beste Touristische Produkt - OROT-Zertifikat 2023.