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KIRCHE DER HEILIGEN DREIFALTIGKEIT IN OPPELN
Eine der wertvollsten Sehenswürdigkeiten Oppelns. Erbaut im 14. Jahrhundert, beherbergt sie außergewöhnliche Kulturschätze. Die Kirche ist vor allem als Begräbnisstätte der Piasten von Oppeln und Racibórz bekannt. Der älteste Teil der Kirche – die St.-Anna-Kapelle, auch Piastenkapelle genannt – beherbergt die Triptychon-Grabsteine der Herzöge von Oppeln. Ihr Innenraum wird von einem prächtigen, originalen polychromen
Sterngewölbe überspannt. In der Krypta unter der Kapelle kann man das älteste erhaltene Fresko Schlesiens aus dem Jahr 1320 bewundern, das die Kreuzigung Christi darstellt. Der Zugang zu den unterirdischen Krypten ist nach vorheriger Anmeldung am Klostertor möglich. Besonders sehenswert im Inneren der Kirche sind der Chor mit seinem barocken Orgelgehäuse aus Leipzig aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das Gewölbe und die St.-Maximilian-Kolbe-Kapelle,
in der Fragmente von Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt wurden. Südlich der Kirche befindet sich das Klostergebäude.