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DOM ZU OPPELN
Die monumentale Kirche der Kreuzerhöhung hat ihre Ursprünge im Jahr 1002, als Bolesław der Tapfere hier die erste Kirche errichten ließ. 1024 stiftete Bischof Klemens von Breslau Reliquien des Heiligen Kreuzes. Die Domgemeinde Oppeln ist eine der wenigen in Polen, die diese Reliquien in ihrem Bestand hat. Die Backsteinbasilika wurde Ende des 13. Jahrhunderts im spätromanischen Stil erbaut. In den Jahren 1899-1900 wurden zwei 73 Meter hohe Türme hinzugefügt, die das Stadtbild von Oppeln prägen. Im Inneren der Kirche sind folgende Sehenswürdigkeiten besonders sehenswert: ein gotisches Gemälde der Muttergottes von Opole aus der Zeit um 1480, ein spätgotisches Triptychon von 1519 und ein Taufbecken aus der Mitte des 15. Jahrhunderts mit dem Stadtwappen, die Piastenkapelle mit dem Grabstein von Herzog Jan dem Guten aus dem Jahr 1532 und die Kanzel im Stil der Spätrenaissance und des Manierismus aus dem Jahr 1653.
Außen sind die Bronzetüren der Kirche, die 1997 zum tausendsten Todestag des Heiligen Adalbert und zum 700-jährigen Bestehen der Pfarrei gestiftet wurden, besonders bemerkenswert. Sie zeigen biblische Figuren und andere Motive, die die Geschichte der Kirche, Polens und der Stadt Oppeln symbolisieren.