GŁĘBINÓW

Głębinów ist ein kleines Feriendorf am Ufer des Nysa-Sees, nahe der gleichnamigen Flusses. Die Geschichte des Dorfes reicht bis ins Mittelalter zurück. Erstmals erwähnt wird es im Jahr 1300 im Rahmen einer Stiftung des Bistums Breslau. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts geriet das Dorf, wie die gesamte Region, unter habsburgische Herrschaft, im 18. Jahrhundert dann unter preußische. Die größten Veränderungen, die den Charakter von Głębinów prägten und beinahe zur Auflösung des gesamten Dorfes führten, ereigneten sich 1965 mit dem Baubeginn des Rückhaltebeckens – des Nysa-Sees. Infolge dieser Maßnahmen wurde ein erheblicher Teil der Bevölkerung umgesiedelt, und fast die Hälfte des Dorfes versank im Wasser des neuen Stausees. Besonders sehenswert ist die Kirche des Hl. Urban, die vor Kurzem zum Heiligtum der Hl. Rita wurde. Ihr Kult hat den Ort landesweit bekannt gemacht und der Entwicklung von Głębinów neuen Aufschwung verliehen. Dank seiner natürlichen Schönheit ist Głębinów nicht nur im Sommer äußerst beliebt. Es gibt zahlreiche Unterkünfte und Restaurants. Die Nähe zu Nysa ist ein weiterer Vorteil und macht Głębinów zu einem idealen Ausgangspunkt für Erkundungstouren in der Region. In Głębinów befindet sich das moderne Freizeitzentrum „Rybak“, das vom Bistum Oppeln betrieben wird.