PRUDNIK

Am Fuße des Zuckmanteler Berglandes gelegen, besticht diese Weberstadt durch einen malerischen Marktplatz, Überreste mittelalterlicher Wehranlagen und das Franziskanerkloster, in dem Kardinal Stefan Wyszyński interniert war. Prudniks Ursprünge reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als hier eine Wehrburg errichtet wurde. Nur der Wok-Turm, der als Aussichtspunkt diente, ist bis heute erhalten. In der Nähe befindet sich der Marktplatz mit dem Rathaus aus dem 18. Jahrhundert und einem barocken Brunnen. Ebenfalls sehenswert sind die Kirche des Erzengels Michael aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und der Klosterkomplex der Johanniter. Auch die Fränkel-Villa und das Zentrum für Webtraditionen sind einen Besuch wert. Der Stadtpark aus dem 19. Jahrhundert und die Wälder rund um Prudnik laden zu aktiver Erholung ein. Erwähnenswert ist, dass die Stadt über eine moderne, hochwertige Jugendherberge verfügt, in der sich auch eine 4-Sterne-Touristeninformation befindet.

Prudnik gehört zum internationalen Netzwerk friedlicher Städte,

Cittaslow. Die Städte dieses Netzwerks fördern einen entspannten Lebensstil, bewahren lokale Bräuche und Traditionen und sind stolz auf ihre regionale Küche und ihre historischen Denkmäler.

Ihr Symbol ist die orangefarbene Traubenschnecke. Das Cittaslow-Netzwerk umfasst Städte und Gemeinden aus aller Welt mit in der Regel weniger als 50.000 Einwohnern. Städte einzelner Länder bilden nationale Netzwerke, doch die Verantwortlichen aller Städte stehen in Kontakt, tauschen Ideen aus und unterstützen sich gegenseitig.