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KĘDZIERZYN-KOŹLE
Die Stadt der Möglichkeiten, deren Wappen die berühmten Ziegenböcke von Koźle zeigt, entstand 1975 in ihrer heutigen Form durch den Zusammenschluss der Städte Koźle, Kędzierzyn, Kłodnica, Sławięcice und der Gemeinde Sławięcice. Ihre Geschichte ist eng mit dem Schicksal von Koźle verbunden, das 1108 erstmals urkundlich erwähnt wurde und im 13. Jahrhundert das Stadtrecht erhielt. Die erhaltenen Überreste der Burg der Piasten-Dynastie von Koźle, das älteste historische Denkmal in Kędzierzyn-Koźle, stammen aus dieser Zeit. Heute beherbergt das Gelände das Regionalmuseum von Koźle. Zu den weiteren interessanten Relikten der Stadtgeschichte zählen Fragmente der ehemaligen Befestigungsanlagen der Festung Koźle aus dem 18. Jahrhundert, zahlreiche Kirchen, darunter die gotische Kirche St. Sigismund und St. Hedwig von Schlesien in Koźle, sowie der Park- und Schlosskomplex in Sławięcice. Eine einzigartige Attraktion ist zweifellos der historische Kłodnica-Kanal, der Koźle mit Gleiwitz (Kłodnica) verbindet. Er wurde zwischen 1792 und 1812 erbaut und ist einer der ältesten europäischen Schifffahrtskanäle mit Schleusenkammern. Der Abschnitt durch Kędzierzyn-Koźle gehört zu den am besten erhaltenen. Ebenfalls sehenswert ist das Museum der Oberschlesischen Schlacht um Kraftstoff Blechhammer 1944
– ein von Enthusiasten im Untergeschoss des Kulturzentrums „Lech“ eingerichtetes Museum.
Eine der größten Touristenattraktionen in Kędzierzyn-Koźle und Umgebung ist zweifellos eine Schifffahrt auf der Oder und dem Kłodnica-Kanal mit Schleusendurchfahrt. Während dieser Fahrt können Sie
den Kłodnica-Siphon in Lenartowice besichtigen. Dabei handelt es sich um einen Siphon für die Kłodnica, der aus Betonrohren unter dem Gleiwitz-Kanal verläuft. Nur wenige Orte in Europa bieten die Möglichkeit, einen Fluss unter einem Kanal hindurchzuführen.