DĘBSKA KUŹNIA

Dębska Kuźnia wurde erstmals in Dokumenten aus dem Jahr 1531 erwähnt. Daraus geht hervor, dass es in der Nähe des Dorfes Dembio eine Schmiedesiedlung Dębska Kuźnia gab. Im Jahr 1783 baute das Königliche Oberbergamt die in

Dębska Kuźnia vorhandene Mühle zu einem Schmiedeofen um – so entstand hier eine Zweigstelle des Stahlwerks von Malapane. Im Jahr 1797 arbeiteten dort 12 Arbeiter, die Stab- und Schmiedeeisen herstellten. Nach 80 Jahren Betrieb erwies sich das Stahlwerk unrentabel und wurde stillgelegt. An dieser Stelle steht heute eine Sägemühle.

Bis in die 1920er Jahre war Dębska Kuźnia kein einheitlicher Ort. Sie bestand aus drei unabhängigen Siedlungen: einem Gut, einem Dorf und einer Kolonie. Das Gut wurde 1928 dem Dorf angegliedert und die dortige Kreisverwaltung wurde aufgelöst. Auf dem alten Dorfsiegel ist ein Stahlwerkarbeiter zu erkennen, der die alten Traditionen dieses Dorfes symbolisiert.

Nicht nur die Metallindustrie hat sich in Dębska Kuźnia entwickelt. Bis 1945 befand sich in der Nähe der heutigen Kirche die Ziegelei von Beier und Waletzko. Dort wurden Ziegel aus Ton mit Hilfe von zwei Drehöfen hergestellt. Heute wurde dieser Ort von einer Gruppe aktiver Einwohner zu einem reizvollen Park umgestaltet.

In Dębska Kuźnia befindet sich der Schul- und Kindergartenkomplex Nr. 3, zu dem ein Kindergarten und eine Grundschule gehören, früher auch ein Gymnasium. Direkt neben der Schule befindet sich der öffentlich zugängliche Sportplatzkomplex „Orlik 2012”, ein Spielplatz und Fitnessgeräte im Freien. Bei beiden Einrichtungen gibt es Spielplätze.

Der Stolz der Freiwilligen Feuerwehr ist das renovierte Feuerwehrhaus, in dem sich auch das Multimediale Integrationszentrum befindet, das mit Computern und einer großen Auswahl an Brettspielen ausgestattet ist. In der Nähe entsteht die sogenannte „Zagroda Dinusia” – ein Ort zum Spielen, zur Integration und zur Bildung.

Die günstige Verkehrslage, attraktive Wälder, Radwege und eine ausgezeichnete Gastronomie ziehen seit vielen Jahren Besucher nach Dębska Kuźnia, und an den Wochenenden ist es ein Erholungsort für die Einwohner von Oppeln. Der Märchenpark erfreut sich großer Beliebtheit. Sehenswert sind auch die schön gepflegten Wegkapellen – darunter die Kapelle der Heiligen Anna an der Kreuzung der Straßen Wiejska und Krasickiego, die Kapelle des

Heiligen Johannes von Nepomuk an der Kreuzung der Straßen Wiejska und Daniecka oder die Kapelle der Heiligen Maria an der ul. Kolonia – und dem Bernstein- und Salzplatz am

Bahnhof. In Dębska Kuźnia gibt es Agrotourismus-Betriebe, Restaurants und eine Eisdiele.

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