KIRCHE DES DER CORPUS CHRISTI IN ROSENBERG

Die Geschichte der Corpus Christi Kirche in Rosenberg ist eng mit der früheren Holzkirche des Leibes Christi verbunden, die an dieser Stelle im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Die heutige neobarocke Architektur der Kirche stammt jedoch aus dem Jahr 1913. Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl der Stadt um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bestand die Notwendigkeit, eine neue Kirche zu bauen, weshalb auf Initiative des örtlichen Gemeindepfarrers Bruno Alexander 1909 mit dem Bau begonnen wurde. Das monumentale und harmonische Gebäude auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes verfügt über ein reich verziertes Interieur. Der Hauptaltar aus dem Jahr 1913 ist mit einem Ölgemälde geschmückt, das die Szene des letzten Abendmahls darstellt und wird von zwei Skulpturen gekrönt: links der Heilige Rochus mit einem Hund zu seinen Füßen, rechts der Heilige Johannes Nepomuk mit einem Kreuz in der Hand. An den Seiten des Altars befinden sich zwei weitere Holzfiguren des Heiligen Augustinus und des Heiligen Johannes des Evangelisten. Beachtenswert sind auch die Seitenaltäre aus dem Jahr 1914, die der Muttergottes vom Rosenkranz und dem Heiligen Josef gewidmet sind. Wenn man den Blick nach oben richtet, sieht man Deckengemälde mit zahlreichen biblischen Szenen und Motiven. Darüber hinaus befinden sich im Innenraum wunderschöne Buntglasfenster mit Darstellungen von Heiligen und eine reich verzierte Kanzel mit Baldachin, an deren Spitze eine Skulptur der Maria mit dem Jesuskind angebracht ist.