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KIRCHE DES HEILIGEN HEDWIG VON SCHLESIEN IN BIERDZAN
Die Holzkirche St. Hedwig von Schlesien in Bierdzan, auf dem Gebiet der Gemeinde Turawa, ist eine von vielen Holzkirchen, die zur Route der sakralen Holzarchitektur der Woiwodschaft Oppeln gehören. Die erste Erwähnung der Kirche in Bierdzan stammt aus dem 15. Jahrhundert, jedoch stammt das heutige Gebäude aus dem Jahr 1711, wie aus einer Inschrift auf einem der Holzbalken und dem Fundament des Querschiffs hervorgeht. Die Kirche ist orientiert, auf einem Kreuzgrundriss mit einem kurzen Presbyterium und einem Turm auf der Westseite erbaut, der ursprünglich mit einem Zeltdach und seit den 1930er Jahren mit einer Kuppel bedeckt war. Im Inneren der Kirche befinden sich zahlreiche barocke Polychromien mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Das bekannteste Gemälde der örtlichen Kirche ist „Der Tod von Bierdza”, eine Darstellung des Todes (Skelett) mit einer Sanduhr, der über einem Kaufmann steht. In der Kirche sind auch Ausstattungselemente aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben, darunter der Hauptaltar mit Figuren des Heiligen Nikolaus und des Heiligen Martin, Seitenaltäre, die im Auftrag und nach den Vorstellungen der Stifterin der Kirche, Anna Justyna von Löwencron aus Turawa, angefertigt wurden, sowie unter anderem eine barocke Kanzel und ein Taufbecken.