- Startseite
- Entdecken
- KULTUR- UND STADTWANDERWEGE
- PFAD DER SELIGEN MARIA LUIZA MERKERT IN NYSA
PFAD DER SELIGEN MARIA LUIZA MERKERT IN NYSA
Ein Stadtrundgang führt zu Orten, die mit der Seligen Maria Luisa Merkert, der Gründerin der Kongregation der Schwestern der Heiligen Elisabeth, auch bekannt als die „Schlesische Samariterin“, verbunden sind. Der 4 Kilometer lange Weg ist mit Gedenktafeln versehen, die universelle Aussprüche der Seligen Maria enthalten. Er führt unter anderem zur Basilika St. Jakobus und Agnes, wo Maria getauft wurde und wo sich ein Reliquiar mit ihren Gebeinen befindet; zum Mutterhaus der Schwestern, das auf Marias Initiative hin erbaut wurde, und einer heiligen
Familie geweihte Kapelle sowie einem Raum zum Leben und Wirken der Ordensschwester; zur Kirche St. Peter und Paul, neben der sich das bischöfliche Krankenhaus befand, in dem Maria Kranke pflegte; und zum städtischen Krankenhaus. Der Weg endet am Ziębice-Torturm, von dem aus man ein wunderschönes Panorama auf Nysa genießen kann. Maria Luisa kümmerte sich um Bedürftige, Kranke und Sterbende. Die Schwestern der von ihr gegründeten Kongregation dienten allen Menschen unabhängig von Stand, Geschlecht oder Religion und lebten Toleranz, Offenheit und Respekt vor. Sie kümmerten sich um Kranke und deren Familien. Maria Luisa eröffnete 90 Ordenshäuser (in Polen, Tschechien, Deutschland und Schweden), darunter Krankenhäuser und Pflegeheime für ältere Menschen und Waisen. Maria Luisas Wirken erstreckt sich über anderthalb Jahrhunderte. Heute helfen die Schwestern Bedürftigen in vielen Ländern Europas, Asiens und Südamerikas.
Der von der Stadtverwaltung Nysa eingereichte Projektpfad „Auf den Spuren von Maria Luisa Merkert“ erhielt 2010 eine lobende Erwähnung beim Wettbewerb OROT-Zertifikat für das „Beste Touristische Produkt“ und nahm am nationalen Wettbewerb teil.