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HEXENPFAD
Die Route entstand im Rahmen des Projekts „Hexenpfad an der polnisch-tschechischen Grenzge” und erinnert an die Orte der Folterungen von Frauen im 17. Jahrhundert, die der Hexerei beschuldigt wurden. Der Hexenpfad auf der polnischen Seite ist schwarz markiert. Er verläuft durch: Paczków – Pomianów Dolny – Lubiatów – Ligota Wielka – Sarnowice - Otmuchów - Ulanowice - Grądy - Rysiowice - Karłowice Wielkie - Słupice - Nowaki - Radzikowice - Sękowice - Nysa - Konradowa - Wyszków Śląski - Niwnica - Domaszkowice - Wierzbięcice - Kępnica - Stary Las - Nowy Las - Charbielin - Jarnołtówek - Skowronków - Konradów - Głuchołazy - Zlaté Hory - Rejvíz - Česká Ves - Jeseník - Vernířovice - Sobotín - Velké Losiny - Rapotín - Šumperk - Mírov – Mohelnice Die Reute
ist 233 km lang. Entlang der Route befinden sich Informationstafeln mit einer Karte der Route und einer Beschreibung der historischen Ereignisse. Für Radfahrer gibt es die regionale Radwanderabzeichen „Hexenpfad”. Die Regeln für den Erwerb des Abzeichens finden Sie auf der Website des Landkreises Neisse, www.powiat.nysa.pl, und des Radsportvereins Ktukol aus Ziegenhals: www.ktukol.pl
Die bekanntesten Orte auf der Route sind: Das Kreis-Museum in Neisse mit einer Ausstellung über Hexenprozesse. Der erste Abschnitt ist die Kräuterkammer mit Informationen über Kräuterfrauen, Heilkundige, Kräutermedizin, Hebammen und die von ihnen verwendeten Gefäße. Im Gerichtssaal steht ein Tisch, an dem der Inquisitor saß, mit dem Buch „Der Hexenhammer”. Außerdem befindet sich hier auch ein Porträt des Weihbischofs Johann Balthasar Liesch von Hornau, der beschloss, in Neisse einen Hexenverbrennungsofen zu errichten. Der nächste Ausstellungbereich ist das Gefängnis und die Folterkammer. Hier befinden sich Fesseln, die um den Hals gelegt wurden, „Ketzergabeln” sowie „Fänger”, d. h. Halsband mit Stacheln an der Innenseite. Im Burghof befinden sich Tafeln, die den Weg der Verurteilten darstellen, d. h. eine Karte der Orte in Schlesien, an denen Hexenprozesse stattfanden.
Weitere Orte, die mit der Hexenverfolgung in Verbindung stehen und auf der Route liegen, sind das Haus Scharfrichtershaus in Patschkau, das Hexengrab in Arnoldsdorf und der Galgenberg in Ziegenhals. Auf der Route gibt es auch viele Sehenswürdigkeiten, die nichts mit Hexen zu tun haben. In Patschkau lohnt es sich, die gut erhaltenen Stadtmauern zu besichtigen. In Neisse finden wir charmante Bürgerhäuser, Waagehaus Kämmereigebäude, Festung und andere einzigartige Bauwerke. In der Umgebung von Ziegenhals lernen wir Orte kennen, an denen Gold abgebaut wurde. Auf der Route gibt es viele historische Kirchen, Bußkreuze und Burgen.
Außerdem führt die Route durch eine der landschaftlich schönsten Gegenden mit Bergen, Seen und Wäldern.
Der Hexenpfad entlang der tschechisch-polnischen Grenze wurde zum besten Tourismusprodukt gewählt und erhielt 2010 das OROT-Zertifikat in der Kategorie
"Wanderweg".