IN DER UMBEGUNG VON BISCHOFSKOPPE, ARNOLDSDORF UND WILDGRUND

Der blaue Wanderweg genannt „Szlak Przełomu Złotego Potoku” (Wanderweg durch die Schlucht des Goldbaches) – Länge – 12 Kilometer (Wanderzeit ca. 3 Stunden 45 Minuten)

Er verläuft entlang des nördlichen und südlichen Randes des Goldbachtals. Auf seiner Strecke befinden sich zahlreiche Überreste ehemaliger Steinbrüche: „Żabie Oczko”, „Morskie Oczko”, „Gwarkowa Perć” und „Piekiełko”.

Die Route beginnt vor der Brücke über den Goldbach in Arnoldsdorf, unweit des Restaurants „Włoski Smak”. Vor der Brücke biegt der Weg nach links ab und führt entlang des Flusslaufs zum Präventorium „Aleksandrówka”. Vor dem Präventorium biegt der Weg nach links ab und steigt steil zum Krzyżówka (427 m ü.d.M.) hinauf, von wo aus er nach rechts zu den Felsvorsprüngen „Karolinki” abzweigt. Von den „Karolinki” (390 – 420 m ü.d.M.), die einen Aussichtspunkt bilden, führt der Weg geradeaus nach Osten und nach ca. 700 m biegt nach links ab, wo er nach einigen hundert Metern den mit Wasser gefluteten

„Żabie Oczko” erreicht. Der Weg umgeht „Żabie Oczko” und führt geradeaus durch Olszak/ Birkberg (453 m ü.d.M.), von wo aus er weiter bergab bis zur Kreisstraße Arnoldsdorf - Wildgrund verläuft. Nach der Straßenüberquerung führt der blaue Wanderweg weiter bergab zum Fluss und erreicht das Erholungszentrum „Złoty Potok” und das angrenzende Waldbad. Der Wanderweg umgeht das Zentrum und das Bad und führt zum Parkplatz, an dem sich ein Wanderwegknotenpunkt befindet. Vom Parkplatz biegt der Weg nach rechts nach Westen ab und erreicht nach ca. 1,5 km das sogenannte „Cicha Dolina” (Stilles Tal). Weiter bergauf, parallel zum Bystry Potok, gelangt man zu einer Brücke, die zum „Gwarkowa Perć” führt. Von der „Gwarkowa Perć” führt der Weg über eine spezielle, an den Felsen befestigte Leiter zum „Piekiełko”. Vom „Piekiełko” führt der Weg

geradeaus nach in nordwestlicher Richtung zu den Felsvorsprüngen „Karliki” und weiter hinunter zur Kreisstraße und zur Brücke, an der der Weg begann.

Wanderwege der Polnischen Touristik- und Landeskundegesellschaft

Die für PTTK/ Polnische Touristik- und Landeskundegesellschaft Głuchołazy/ Ziegenhals angegebene Adresse

Gelber Wanderweg – Länge – 12,3 km (Wanderzeit ca. 4 h 20' – 4 h 30')

Dieser beliebte Wanderweg führt zur Bohdan Małachowski-Biskupia-Kopa-Hütte, unterhalb der Bischofskoppe (765 m ü.d.M.).

Der Weg beginnt in Arnoldsdorf, einige Dutzend Meter vom Restaurant „Włoski Smak” entfernt, hinter der Brücke über den Złoty Potok an der Straße nach Wildgrund. Der Weg führt zunächst entlang des steilen Hangs der Bukowa Góra (507 m ü.d.M.) vorbei an den Felsformationen „Gwarkowe Skały”. Anschließend führt der Weg hinunter vorbei an der sogenannten

„Piekiełko” – einem stillgelegten Phyllitschieferbruch – hinunter. Weiter führt der Weg an einem weiteren stillgelegten Schieferbruch, dem sogenannten „Gwarkowa Perć”, vorbei zur ehemaligen Försterhütte „Na Anusi”. Hinter der Försterhütte erreicht der Weg die „Droga Amalii”, die den Hang der Bischofskoppe hinaufführt. Der Weg führt zur Bohdan Małachowski-Biskupia-Kopa-Hütte, die umgangssprachlich Schutzhütte genannt wird. Bei schönem Wetter kann man die Schutzhütte über einen kürzeren Treppenaufgang erreichen. Neben der Terrasse der Berghütte biegt der gelbe Wanderweg nach links ab und führt bergab. Er verläuft zum Mokrej-Pass (707 m ü.d.M.) und weiter am Hang der Silberkoppe entlang, nach etwa 2,5 km erreicht er den Silberbergpass (508 m ü.d.M.). Auf dem Pass biegt der gelbe Wanderweg nach links ab und führt auf die sogenannte „Saperska-Straße, die an den Hängen des Zamkowa Góra und Szyndzielowa Kopa sowie den Überresten einer Skisprungschanze vorbeiführt. Dann erreicht er die Kreuzung bei Szyndzielowa. Von hier aus verläuft der gelbe Wanderweg nach rechts und hinunter, bis er nach wenigen hundert Metern den Parkplatz am Freibad erreicht, wo er endet.