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IM MASSIV VON HOLZBERG UND ZIEGENHALS
Der gelbe Wanderweg wird „Goldgräberpfad" genannt. Länge – 8,3 km (Gehzeit ca. 3 Stunden)
Ausgezeichnet als bestes Tourismusprodukt der Region Oppeln im Jahr 2009, nominiert im Jahr 2016 für den Titel „7 Wunder Polens” der Monatszeitschrift National Geographic als eines der attraktivsten Touristenziele des Landes. Er führt zu den ehemaligen Goldminen im Oppagebirge und über den Gipfel der Przednia Kopa (495 m ü.d.M.). Während der Wanderung auf diesem Weg kann man in den ehemaligen Goldabbaugebieten relativ gut erhaltene Elemente von Waschmaschinen, Überreste ehemaliger Schächte und Stollen sowie Abraumhalden beobachten.
Der Weg beginnt am Café „Amorek”, verläuft dann parallel zu ul. Parkowa durch das Tal „Zdrojnik” (Potok Zdrojowy, auch Sarni Potok genannt) und führt zum Górny Staw und zum Zentrum „Zacisze II”. Weiter führt der Weg an dem Erholungszentrum am Südhang des Holzbergs bis zum Tal des Sarni Potok. Hier befinden sich die Überreste eines kleinen Staudamms und Spuren des Bergbaus. Weiter führt der Weg hinauf zum Gipfel der Przednia Kopa. Auf dem Gipfel, neben der renovierten Berghütte und dem stillgelegten, historischen Aussichtsturm, führt die Route zur 100 m entfernten Kapelle der Heiligen Anna und den sogenannten „Hängenden Felsen”. Die Kapelle wurde in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts im neugotischen Stil über einer Felswand erbaut. Von den „Hängenden Felsen” führt der Weg hinunter zur Górna Promenada (Obere Promenade) über der Ziegenhalser Biele. Weiter verläuft der Weg parallel zum Fluss, vorbei am geologischen und naturkundlichen Schutzgebiet „Nad Białką”, wo wir weitere Relikte des Goldabbaus finden, bis zur Dolna Promenada (Untere Promenade). Der letzte Abschnitt des Weges führt über eine Promenade.
am Fluss entlang und führt dabei an der Quelle „Żegnalce” und dem ehemaligen Bergwerksstollen „Grota Góralska” vorbei. Die Promenade ist der letzte Abschnitt des gelben Wanderwegs, der am Springbrunnen mit Amor und dem Café „Amorek” endet.
Wanderwege der Polnischen Touristik- und Landeskundegesellschaft
Die für PTTK/ Polnische Touristik- und Landeskundegesellschaft Głuchołazy/ Ziegenhals angegebene Adresse
Blauer Wanderweg – Länge 7,3 km (Gehzeit ca. 2 Stunden 30 Minuten),
Der Weg ist als Spazierweg angelegt. Er beginnt am Springbrunnen mit Amor im Kurort von Ziegenhals. Zunächst verläuft er gemeinsam mit dem roten Wanderweg bergauf auf einer Asphaltstraße hinauf, oberhalb des Kurparks in Richtung Gipfel von Przednia Kopa.
Weiterhin verläuft die Route parallel zum Kreuzweg, der von Osten her um den Przednia Kopa herumführt und durch mehrere Steinstationen gekennzeichnet ist. Die 16 Kapellen an den Kreuzwegstationen wurden um 1859 erbaut. Der Autor der Bilder in den Kapellen ist der Maler aus Ziegenhals J. Mitschke. Unterwegs kommen wir an der Wasserentnahmestelle „Łąka Sedańska” vorbei, einem Granitblock, der ein Überbleibsel des Denkmals von Franz Graf von Ballestrem ist, dem das Zentrum „Zacisze” gehörte, sowie an der etwas abseits gelegenen „Jakobsbrunnen”.
Die letzte Station des Kreuzwegs – „Auferstehung” – befindet sich unter dem Pass
„505” (505 m ü.d.M.) zwischen Średnia und Tylna Kopa (535 m ü.d.M.). Weiter verläuft der Weg am Westhang der Średnia Kopa (543 m ü.d.M.) und der Przednia Kopa (495 m ü.d.M.) entlang, der sogenannten „Górna Świńska Droga” (Oberer Schweineweg) bis zur sogenannten Górna Promenada (Obere Promenade). Unterwegs ist im Wald die Kapelle der Heiligen Anna zu sehen, die auf den sogenannten „Hängenden Felsen” erbaut wurde. Von der Górna Promenada aus, vorbei an der Quelle „Juvenia”, führt der Weg zur Promenada Dolna, die unweit der Quelle „Chrobry” beginnt. Weiter rechts führt der Weg unter einer Eisenbahnüberführung hindurch zu einem Springbrunnen mit Amor, wo er endet.