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Haltestelle: Woiwodschaft Oppeln– perfekt für Freizeit



Woiwodschaft Oppeln ist eine in ganz Polen einmalige, einzigartige Region des Herzens. Als Phänomen dieser kleinsten Woiwodschaft gelten Frieden und Freundschaft, in denen die Bewohner hier leben, obwohl sie sich sowohl in ihrer Herkunft, Religion, Sprache, als auch kultivierten Traditionen und Bräuchen unterscheiden. Frieden ernährt, Unfrieden verzehrt - diese Worte darf man in unserer Region nicht nur als einen Spruch betrachten. Gut verwaltete und gepflegte Gemeinden könnten als Synonym Oppelns und Avantgarde des Landesprogramms zur Dorferneuerung verstanden werden. Die Städte  bilden ein Beweis dafür,  dass es sich immer lohnt, bewusst das Kulturerbe zu pflegen. Es wird mit dem Aussehen der restaurierten  Gebäude, Marktplätze, Mietshäuser  und  der in der höchsten Klasse Hotels und Restaurants verwandelten Guthäuser heimgezahlt. Unsere regionale Küche ist ein Reichtum der schlesischen Tradition, die in den Geschmack der ostpolnischen Speisen hineinkomponiert wurde - die echten Leckerbissen! Oppeln ist für Touristen eine außergewöhnliche Pille, die man am Wochenende einnehmen muss und zwar am liebsten mit der ganzen Familie.

In der Vergangenheit war das ein Grenzgebiet, das durch  störmische, aber auch interessante Geschichten und bewahrtes Erbe gekennzeichnet wurde. Über das Land herrschten und bildeten das Gesamtvermögen Piasten, tschechische Könige, österreichische Habsburgen, Preußen und Deutsche; seit 1945 gehört Oppeln Schlesien zu Polen. Unsere Woiwodschaft liegt am historischen Via Regia-Königsweg, auf den sich die Monarchen, Kaufmänner, Baumeister, Künstler und die nach Compostelli nach Spanien pilgernden Gläubigen begaben. Unsere Region verfügt über das große touristische Potenzial. Gemeint wird hier sowohl die geerbte, als auch die, von gegenwärtigen  Bewohnern (die sich das Leben in irgendeinem anderen Ort in Polen gar nicht vorstellen können) kreierte Leistungsfähigkeit.

Hauptverkehrsachse der Region ist die Autobahn A-4, die ein Element vom   übereuropäischen Transportkorridor Berlin-Kiew ist. Parallel zur A-4 verläuft der Hauptwasserweg- Oder.

Die Hauptstadt der Region ist an der Oder liegende Opole (Oppeln).  Der historische und geographische Charakter dieser Stadt wird am besten von der auf dem Daszynski-Platz errichteten  „Opolska Ceres”-Springbrunnen   wiedergegeben.  Die Göttin der Fruchtbarkeit der Erde (Demeter) ist von anderen mythologischen Gottheiten umgeben, die die historischen Stützen der Opeppelnindustie symbolisieren: Landwirtschaft (Prozerpina), Flößerei und Schifffahrt (Neptun, Glaukos) und Zementindustrie (Herkules). Die Umgebung von Oppeln  ist die Wiege der europäischen Zement- und Kalkbrennindustrie. Das älteste und tätige „ ODRA” -Zementwerk ist die Erbin der über 150 - jährigen Tradition.

Der die Stadt überragende Piastenturm sowie das Amphitheater assoziiert man mit der 50 - jährigen Tradition des  Landesfestivals des Polnischen Liedes. Die Stadt Oppeln ist auch die Bühne der Gesamtpolnischen Konfrontationen der Theater.  Hier, im Bürgerhaus Nummer 4 hat sein Wirken das weltberühmte "Teatr 13 Rzędów" von Jerzy Grotowski begonnen.  

Den Marktplatz überragt das im Renaissancestil gehaltene Rathaus, das nach dem Muster des florentinischen Palazzo Vecchio gebaut wurde. Der oben genannte Piastenturm auf der Pascheke-Insel ist die Spur der Burg von Oppelnpiasten.  Der sogenannte "Opolski Akropol" liegt  auf dem Kalkhügel, der den höchsten Punkt der Stadt bildet. Hier befindet sich der Sitz der Universität Oppeln, wo man die Galerie der schlesischen Barockskulptur,  die Kapelle des heiligen Wojciech und zahlreiche Denkmäle von polnischen Ikonen  der Kunst- Musik- und Theaterwelt bewundern kann.

Museum des Oppelner Dorfes in Bierkowice ist ein einzigartiger,  etnographischer Park in Polen, mit der Fläche von zehn Hektar. Die Touristen werden hier in die Epoche der Hütten mit dem gestampften Erdboden, der Schmiede mit den richtigen, echten Blasebälgen, der Pascheken und Windmühlen umgezogen. Man kann hier erfahren, wie der Alltag vor zweihundert Jahren aussah, wenn die Leute selbst zu Hause Brot backten und von Tongefäßen aßen.

Die Woiwodschaft Oppeln ist die Region, die durch zahlreiche Schlösser, Paläste und Landgüter gekennzeichnet ist. Es gibt hier insgesamt 200 von denen– am meisten in Polen. Das Schloss der Schlesischen Piasten in Brieg – vor Urzeiten pulsierte hier das kulturelle und wissenschaftliche Leben Schlesiens.  Reich bestickte und gut bewährte Fassade des Eingangsgebäudes ist eins der besten Beispiele der Renaissance in Mitteleuropa. Eine der wichtigeren Burgen ist auch  Otmuchów -  früher Kastellanei von Breslaubischöfen.

Im Oppersdorff - Renaissanceschloss in Głogówek (Oberglogau) suchten während des Krieges mit Schweden der polnische König, Jan Kasimir, mit seiner Frau, Maria Ludwiga, Zuflucht.

Kamień Śląski (Groß Stein) - hier befindet sich der Sitz von "Sebastianeum Silesiacum" -  ein Sanatorium, das sich auf das Heilen mit Wasser und Kräutern nach den Regeln von  bayerischem Pfarrer, Sebastian Kneipp, spezialisiert. Es ist in den alten Pferdeställen,  in einem Palast- und Parkkomplex vom Sanktuarium des Heiligen Hyazinths. Die Touristen und Pilger werden von dem anhaltenden Kult der hier Geborenen: Heiligen Hyazinth (der Gründer von Dominikanerklostern) und der beiden Seiligen: Czesław und Bronisław.

Wer sich Ruhe und Linderung  wünscht, sollte unbedingt Moszna besuchen. In einer sentimentalischen Parkanlage  steht ein Palast,  wie aus den Disneybilderbüchern, der heutzutage als ein Sanatorium fungiert.  In diesem zauberhaften Palast entsteht in absehbarer Zukunft das Regionalzentrum der Freizeit- und Kulturtouristik. Daneben befindet sich das in Polen bekannteste Zuchtzentrum der Sportpferde.

Paczków (Patschkau) wird hinsichtlich des völlig bewahrten Rings der mittelalterlichen Mauer mit 19 Basteien  auch schlesische  Carcassonne genannt.

Nysa (Neisse) ist als „Schlesische Rom“ bekannt. Die Stadt war über die Hunderten Jahre,  gleich nach Breslau, die reichste Stadt von Schlesien. Sie war die Hauptstadt von Neissenfürstentum. Neben der Basilika zum Heiligen Jakub und Heiligen Agnieszka gibt es einen nie zu Ende gebrachten Glockenturm, in dem  sich die Schatzkammer befindet, in der einzigartige, letztens gefundene Kunstwerke der einheimischen Goldschmiede gesammelt werden. In Neisse fand 2007 die Beatyfikation von Maria Luiza Merkert, der Gründerin des Frauenordens von der heiligen Elisabeth, statt. Eine der populärsten Sehenswürdigkeiten in Neisse ist die Stadt umgebene Fortifikation. Alljährliches Stadtfest „Tage der Festung Neisse" erinnert die Bewohner an die historische Belagerung  - zum Andenken an 1807.  Die Stadt Neisse und Ihre Umgebung sollte man zu Fuß besuchen, indem man den vor ein paar Jahren markierten Weg des Heiligen Jakobs geht. Der ist ein Teil von dem uralten,  gegenwärtig wiedergegebenen Camino de Santiago- -Weg.

            Ein besonderer Platz auf der Landkarte von Schlesien ist Góra Świętej Anny - Sankt Annaberg. Auf dem erloschenen Vulkan befindet sich der wichtigste katholische Wallfahrtsort Oberschlesiens der Kalvarienberg und das monumentale Steinamphitheater.  Der Schatz des Tempels ist die  66 cm hohe Figur der Heiligen Anna Selbdritt aus Lindenholz, die aus dem XV. Jahrhundert stammt und um die sich die  Franziskaner kümmern. Die Figur enthält Reliquien der Heiligen Anna.

Zum Erbe von Oppeln gehört auch der Weg von Mittelalterlichen Polychromien von Brieg. In 18 Kirchen befinden sich die einzigartigen, gothischen Wandmalereien, die von einem unbekannten Künstler (er wurde später Meister von Vorbeugungen der drei Könige genannt) und seinen Nachahmern geschaffen wurden. Die Tour fängt in der Kirche zum Heiligen Nikolaus in Brzeg (Brieg) an und führt unter anderem durch Małujowice, Łukowice Brzeskie, Przylesie, Krzyżowice, Pogorzel, Strzelniki und Kruszyna.

Der Weg von sakralen Bauten aus Holz besteht aus 12 von 70 im Oppelngebiet  bewährten, hölzernen Tempeln. An seiner Endstation befindet sich, hinsichtlich der Architektur, die in Europa interessanteste Kirche zur Heiligen Anna. Die bei Olesno (Rosenberg) liegende Wallfahrtskirche, wurde auf dem Rosa-Plan einrichtet und das Denkmal der Klasse null ist. Das Modell dieses Gebäudes wurde zusammen mit dem Modell des Eifellturms während  der Internationalen Ausstellung der Architektonischen Kunst in New York präsentiert. 

Das Kluczborsko-Oleska-Gebiet ist das Land, wo „Milch und Honig fließt“ . Hier wurde der bekannteste Imker der Welt geboren, d.h. Pfarrer, Jan Dzierżon. In der Umgebung wurden die meisten agrotouristischen  Bauernhöfer in der ganzen Woiwodschaft Oppeln gegründet.

            In Krasiejów (Krascheow) wurde von Forschern der  Polnischen Akademie der Wissenschaften in den Schalen des Tones (es wird hier für Industriebedarf gefördert) ein prähistorischer Friedhof von Amphibien und Reptilien entdeckt. Unter anderem wurde das vollständige Skelett des ältesten Dinosauriers in der Welt gefunden.  Silesaurus Opolensis (so wurde er genannt) lebte ungefähr vor 230 Millionen Jahren. Man hat hier den Jurapark gebaut, der zu einer der wichtigsten Stützen der Touristik in der Region wurde. Er spielt jedoch auch eine wichtige Rolle für das internationale Forschungszentrum. Der Jurapark in Krasiejów wird sowohl von den Familien als auch Schulklassen als Reiseziel gewählt.  Das Ozeanarium, das 5D- Kino (bekannt auch als Kino der Emotionen) oder  Multimedia- Reise mit der Zeitkapsel in die verschiedenen Epochen unseres Planeten ziehen auch die Studenten und Wissenschaftler an. Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit ist das auf der ganzen Welt einmalige Museum, das sich direkt über der tätigen, paläontologischen Stelle befindet.

In der Nähe des Juraparks fließt der Mała Panew-Fluß (Malapane), der hinsichtlich seiner malerischen Mäander auch „Oppelner  Amazonas“ genannt wird. Im Gebiet des Tales von Malapane wurden 370 Fahrradstrecken abgesteckt. Man hat auch viele Anlegestellen gebaut, wo die Kanufahrten organisiert werden.

Drei Stauseen: Turawa, Nyskie und Otmuchów sind die beliebtesten und populärsten Erholungs- und Freizeitplätze der Region. Der von den ausgedehnten Wäldern umgebene Turawa-See eignet sich ausgezeichnet sowohl zum Segeln, als auch zum Angeln. Die Seegewässer gelten als die besten Fanggründe des  Zanders.

            Im Süden der Region erstreckt sich das Oppa-Gebirge mit seiner höchsten Bergspitze- die Bischofskopp  (890 ü.d.M), von hier aus hat man einen herrlichen Blick sowohl an polnischer als auch tschechischer Seite der Umgebung. In Bezug auf die landschaftlichen Vorzüge und die Naturbesonderheiten ist das die wertvollste Ecke der Region. Es werden hier zahlreiche Wander- und Radtouren angeboten. Zur Verfügung stehen Hotels, moderne Schulungszentren mit  Konferenz - und Seminarräumen , eine Vielzahl von Freizeit- Erholungs- und Rehabilitierungsobjekte und oben erwähnte Fanggründe des Zanders. Partnerzusammenarbeit mit den  benachbarten Gemeinden aus Tschechien und Verzicht auf die Schranken, die polnische und tschechische Dörfer abgrenzen konnten, verursachten, dass die Gegend von Głuchołazy (Badziegen Hals), Jarnołtówek und Pokrzywna noch attraktiver für Touristen wurde. Besonders gern kommen hier diejenige, die Wanderungen, Schilaufen und Schifahren lieben. Seitdem die Grenzen geöffnet wurden, trifft man hier auch die Liebhaber von einheimischen „Knedliczki” und leckerem Bier, das nach dem Schifahren auf der Piste in Zlote Hory getrunken werden kann.

     Woiwodschaft Oppeln - unsere Heimat. Diese an der polnisch-deutsch-tschechischen Grenze liegende Region bewohnt über eine Millionen Menschen. Einerseits ist sie reich an Traditionen, andererseits zeichnet sie sich durch moderne Lösungen und kreative Ideen aus. Die besonders gemütliche und interessante Ecke  Europas.  Es lohnt sich,  sie näher kennen zu lernen!

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